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Schießgruppenversammlung
Die Schießgruppenversammlung ist die erste Veranstaltung des neuen Jahres. Sie findet i. d. R. am ersten Donnerstag im Januar statt. Inhalt sind die Jahresberichte der Schießgruppe sowie verschiedene Ehrungen wie Vereinsmeisterschaft, Schütze des Jahres, Zugpokalvergleichschießen und Zugmeisterschaft.
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Apfelsinenball
Am ersten Samstag nach dem Dreikönigstag findet der alljährliche Ball - der Apfelsinenball- statt.

Der Name entstammt einer Geschichte aus dem vorigen Jahrhundert: Alexander Menke, ein angesehener Schütze unseres Vereins, Sohn einer eingestammten Gifhorner Familie, verzog um 1880 nach Hamburg um dort einen Südfrüchteimport zu eröffnen. Uns Gifhorner Schützen blieb er trotz der Entfernung immer verbunden und versorgte den Verein laufend mit Geldspenden. Eines Jahres kam er zur Zeit des Wintervergnügens auf die ausgefallene Idee einige Kisten Apfelsinen zu schicken, die dann auch dort verteilt wurden.

Bis 1912 sandte er regelmäßig Apfelsinen, danach bis zu seinem Tode Geldspenden, von denen der Verein Apfelsinen kaufte um sie auf dem inzwischen zum Apfelsinenball umbenannten Wintervergnügen zu verteilen. Auch heute noch findet man Apfelsinen als Dekoration auf den Tischen und zur Mitternachtspolonaise werden Apfelsinen verteilt.
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Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung - auch Generalversammlung genannt - findet i. d. R. am ersten Freitag im Februar statt. Hauptthemen sind die Berichte des Vorstands, seine Entlastung sowie Vorstands- und Offizierswahlen.
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Eiche pflanzen
Diese nicht öffentliche Veranstaltung wurde auf Anregung von Oberkreisdirektor Dr. Klaus Lemke ins Leben gerufen. Am 13. April 1984 versammelten sich die ehemaligen Gifhorner Könige um eine "Königseiche" zu pflanzen. Der amtierende Gifhorner Stadtkönig (Hans-Joachim Plagge) spendete eine Eiche, die an der Flutmulde (Sportzentrum) gepflanzt wurde. Inzwischen ist man aus Platzgründen in den Schlosspark ausgewichen. Seit 2001 werden die Königseichen dort gepflanzt.

Vor der Pflanzaktion schießen die Könige unter sich den König der Könige aus. Dieser Brauch wurde 1977 von Horst Calberlah eingeführt. Teilnehmer dieser Veranstaltung sind ausschließlich der amtierende König, die ehemaligen Könige sowie die Kommandos beider Gifhorner Schützenkorps (BSK und USK).
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Überbringen der Königsscheibe
Am Abend vor dem Schützenausmarsch kündigt sich hiermit das Gifhorner Schützenfest an. Auch diese Veranstaltung ist den ehemaligen Königen und den Kommandos vorbehalten.

Königsscheibe
(khl) Siegfried Richter überreicht
Majestät Ralf Schmidt seine Königsscheibe
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Schützenausmarsch
Zwei Wochen vor dem Schützenfest läutet er unsere Fünfte Jahreszeit ein.

In der Vergangenheit wurde das Gifhorner Schützenfest um Pfingsten herum gefeiert, daher fand auch der Ausmarsch um diese Zeit statt, daher der Name Pfingstausmarsch. Nachdem das Gifhorner Landwehrbataillon 1815 an der Schlacht bei Waterloo teilgenommen hatte, wurde das Schützenfest in die Woche des 18. Juni, dem Jahrestag der Schlacht, verlegt.

Ausmarsch
(khl) Vorbeimarsch des BSK am
USK beim Ausmarsch

Beim Ausmarsch ist frühes Aufstehen angesagt, bereits um 6.00 Uhr wird am Schillerplatz angetreten. Nach dem Marsch durch die Stadt endet der Zug zunächst auf dem Schützenplatz wo Exerzierübungen für das bevorstehende Schützenfest durchgeführt werden, schließlich will man ja eine gute Figur machen. Anschließend marschiert das Korps in die Stadthalle (unseren Schützensaal) wo im Rahmen der Kleinen Generalversammlung Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden.

Beförderung
(khl) Beförderung des USK-Schriftführers
Michael Kraiczek zum Feldwebel

Seit 2009 findet im Rahmen des Schützenausmarsches auch die Siegerehrung des Kompanievergleichschießens statt. Gewertet werden jeweils die 15 besten Schützen jeder Kompanie. Auch die Ehrung der Korpsmajestäten erfolgt hier und die Adjutantenpokale werden überreicht.
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Gifhorner Schützenfest
Siehe auch: Schützenordnung der Stadt Gifhorn

Träger unseres Schützenfestes ist nicht wie meist üblich der Schützenverein, sondern die Stadt Gifhorn. Daher sind Bürgermeister und Rat der Stadt eng ins Schützenfest eingebunden.


Mittwoch
Ab 15.30 Uhr findet das Ständchenspielen statt. Hierbei bedenken die einzelnen Musikkapellen den noch amtierenden Schützenkönig, den Bürgermeister, die Ratsdamen und Ratsherren, sowie die Offiziere beider Schützenkorps. Abends wird zur Einstimmung in vielen Zügen das traditionelle Säbelputzen - auch "Schützenfest-Heiligabend" genannt - gefeiert.

Säbelputzen

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Donnerstag
Ab 08.00 Königsfrühstück mit dem "alten König". Anschließend erfolgt das Abholen des Majors, verbunden mit der ersten Feierlichkeit, der Majorsbowle. Diese Veranstaltung ist dem König und seinen Andermännern, den Komandos, dem Rat der Stadt Gifhorn und geladenen Gästen vorbehalten.

Eröffnung
(khl) Majestät Ralf Schmidt, seine Andermänner und
Bürgermeister Manfred Birth werden in der Kutsche vorgefahren

09.15 Uhr wird vor den Sälen angetreten, es folgt der Umzug zum Markplatz, wo das Schützenfest  durch den Bürgermeister um 10.15 Uhr offiziell eröffnet wird.

Eröffnung
(khl) Böllerschießen der Knautheiner Schützen
mit Schützen des 6. USK-Zuges zur Eröffnung

Nach dem gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne beginnt der erste Umzug durch die Stadt. Früher verteilten dabei die Gifhornerinnen Rosen aus ihren Vorgärten an die Schützen. Dieser alte Brauch lebt wieder auf, seit im Namen der Aller-Zeitung bei eben diesem Umzug Rosen verteilt werden, die die Schützen dann an ihr Revers heften.

Rosen werden verteilt


Nach der Marschpause bis 13.00 Uhr wird auf dem Markplatz an angetreten um dann zur Masch zu marschieren. Dabei wird ein wichtiger Umweg in Kauf genommen, es wird die Eiche auf dem Grundstück der Liedtkeschen Mühle umrundet. Wichtig deshalb, weil nur wer diese Umrundung gemacht hat, auch auf die Königsscheibe schießen darf. Dies ist eine von mehreren Bedingungen, die die vermeintlichen Könige erfüllen müssen.

Auf der Masch angekommen eröffnet um 14.15 der Bürgermeister das Schießen auf die Königsscheibe, ihm folgt der noch amtierende König. Parallel dazu findet das Königsessen beim USK statt. Bis 20.00 dauert das Königschießen an. Nach der Auswertung bekommt der neue König die Königskette der Stadt Gifhorn umgelegt. Anschließend erfolgt gegen 21.30 die Proklamation des Gifhorner Schützenkönigs und seiner Andermänner vor den Schützensälen unter den Eichen.

Proklamation
(khl) Proklamation des Schützenkönigs 2009 Wilfried Albrecht
durch Bürgermeister Manfred Birth unter den Eichen

Es folgt der letzte Umzug des Tages: Den Fackelzug anführend marschiert der neue König durch die Stadt bis in den festlich illuminierten Schloßhof. Damit sind die Feierlichkeiten des Tages aber keineswegs beendet, es folgen noch der Königsumtrunk im "Deutschen Haus", sowie die Kaffeetafel zu der der neue König einlädt.


Freitag
Auch der Freitag beginnt mit einem Königsfrühstück, nun aber mit der neuen Majestät. Er lädt zur Erdbeerbowle.

Bowle
(khl) Bowle-Umtrunk im Ratssaal

Antreten ist um 10.15 Uhr auf dem Marktplatz und nach dem Umzug durch die Stadt folgt die Marschpause. Um 13.15 Uhr wird wiederum angetreten, der Zug marschiert zur Masch wo auf dem Schießstand der Kampf um die Freitagswiese und den Flatower Pokal eröffnet wird. Teilnahmeberechtigt sind alle Schützen, die am Vortag auch auf die Königsscheibe geschossen haben. Parallel dazu findet ab 14.00 Uhr das Königsessen beim BSK statt. Dabei werden dem neuen König und den Andermännern Silberteller zum Andenken überreicht.

Der Freitag Abend steht ganz im Zeichen des großen Schützenballs. Gegen 21.00 Uhr wird  der Tanz durch den neuen König eröffnet.


Samstag
Der Samstag gehört den Kindern. Um 13.00 Uhr ist Antreten auf dem Schillerplatz und dann folgt der Umzug durch die Stadt. An der Masch angekommen wird um 14.00 Uhr das Königschießen und Preisschießen eröffnet. Gleichzeitig beginnen zahlreiche Spiele und Vergünstigungen für die Kinder. Im Vorfeld kann man die "Kindernadeln" erwerben, die zur Teilnahme berechtigen.

Gegen 17.00 Uhr erfolgt zunächst die Preisverteilung im Bürgerschützensaal und um 17.30 Uhr werden die neuen Gifhorner Kindermajestäten mit ihren drei Prinzessinen unter den Eichen proklamiert. Es folgt der Umzug zum "Deutschen Haus", wo bei Eis und Limo der Königsumtrunk gefeiert wird.


Sonntag
Antreten um 14.00 Uhr auf dem Marktplatz, um 14.30 Uhr beginnt der große Festumzug. Durch die Beteiligung vieler Gifhorner Vereine bietet er jedes Jahr wieder ein schönes und buntes Bild. Der Umzug (übrigens der längste Marsch von allen) endet bei den Schützensälen wo der Nachmittag mit einer gemütlichen Kaffeetafel abgerundet wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet die Proklamtion des Gewinners von Freitagswiese und Flatower Pokal statt.

Freitagswiese
(khl) Hans Pape gewinnt die Freitagswiese 2010


Am Abend treffen die Schützen sich zum letzten Mal im Foyer des Schützensaals zum gemütlichen Beisammensein mit Tanz. Gegen 23.00 Uhr klingt das Schützenfest mit dem großen Feuerwerk aus. Aber nur um eine kurze Pause zu machen, denn auch der Lustige Sonntag gehört noch zum Gifhorner Schützenfest
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Lustiger Sonntag
Er gehört noch zum Schützenfest. Erst das Ausschießen der Gifhorner Damenkönigin und des Jungschützenkönigs beendet zwei Wochen nach dem Schützenfest die "Fünfte Jahreszeit".

Samstag
Ausschießen der Damenkönigin und des Jungschützenkönigs ab 14.00 Uhr auf dem Schießstand. Abends Ball im Bürgerschützensaal.


Sonntag
13.15 Uhr Antreten am Bahnhof Gifhorn Stadt. Danach Umzug durch die Stadt vor die Schützensäle. Und nun kommts drauf an: Stammt die neue Damenkönigin aus dem USK, so wird in die Stadthalle marschiert, stammt sie vom BSK, so marschiert man in den Bürgerschützensaal. Anhand der Marschrichtung kann also bereits festgestellt werden, aus welchem Korps die neue Majestät kommt.

Damenkönigin
(khl) Proklamation der Damenkönigin 2010 Cornelia Gogolin

Um 14.00 erfolgt dann die Proklamation der Damenkönigin mit ihren drei Prinzessinen und des Jungschützenkönigs mit seinen drei Rittern. Im Anschluss folgt die Kaffeetafel im Schützensaal, währenddessen findet die Preisverteilung des Schützenfestpreisschießens statt und damit geht schließlich das Schützenfest zuende.
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Welcher Saal? Miniwappen
Anhand der Marschrichtung beim Lustigen Sonntag kann erkannt werden, aus welchem Korps die neue Damenkönigin stammt. Denn ihre "Herkunft" entscheidet über den Ort der Proklamation.

Königseichen Miniwappen
Da der Platz an der Flutmulde leider zu klein wurde, werden die Königseichen seit 2001 am Haferberg gepflanzt. Ein Gedenkstein markiert dort den Beginn der neuen Königsallee.