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Erstellung eines Rumpfes für ein U-Boot-Modell in Holzbauweise

Natürlich ist es möglich einen Modell-U-Boot Rumpf in Holzbauweise zu erstellen - wenngleich diese Methode doch eher für normale Überwassermodelle gedacht ist. In Betracht kommen dieSchichtbauweise , sowie der Aufbau auf Spanten mit späterer Beplankung aus Holzleisten.

Für die schwierig herzustellenden Bug und Hecksektionen kann man auf Blockmaterial ausBalsa, Abachi bzw. Lindenholz zurückgreifen. Liegt ein Bauplan vor, können die einzelnen Spanten daraus übernommen werden. Natürlich wird auch noch ein absolut ebenes Hellingbrett benötigt.

Auf diesem Hellingbrett wird der Rumpf dann (meist kopfüber ) zusammengeleimt.

Die Leisten aus Kiefer oder Abachi sollten bei engen Radien gewässert werden. Man kann sie auch über heißem Dampf geschmeidiger machen. Als Klebstoff haben sich UHU HART , Schnellkleber (Sekundenkleber dickflüssig) bewährt. Früher wurde viel mit Holzleim gearbeitet. 

Der ist natürlich auch nochheute einsetzbar. Kommt es aber auf schnelle Aushärtung an, sollte man den modernen Klebstoffen dem

Vorzug geben. Übrigens kann man für kleine U-Boot - Modelle bis ca. 1 m Länge auch auf einenBlock aus Vollholz zurückgreifen. Lindenholz ließe sich hierfür verwenden. Einige Baukastenhersteller legen Ihrem Bauset solch einen auf einer CNC Maschine gefrästen Rumpf bei. Natürlich muß auch bei einem Holzrumpf ein Druckdeck aus Aluminium mit UHU PLUS Endfest o.ä. eingeklebt werden.

Hierauf ruhen dann später die Zugangsdeckel. Der Nachteil der Holzbauweise besteht in den Spannten, welche später im Innenraum stören. Ganz wichtig ist eine gute Imprägnierung der Holzteile mit Bootslack oder besser dünnflüssigem EPOXI oder Polyesterharz. Zusätzlich kann auch noch feines Glasgewebe mit aufgebracht werden um die Festigkeit zu erhöhen. Anschließend wird wieder gespachtelt/geschliffen bis alles 100 % lackierbereit ist.