![]() Geboren am 29.11.44 in Mühlhausen/Thür. begann Forsthoff mit sieben Jahren Klavier zu lernen. Mit sechzehn bekam er Saxophon- und Klarinettenunterricht. Nach Abitur und Facharbeiterlehre begann er 1964 ein Studium an der Hochschule für Musik in Dresden (Saxophon, Klavier). Nach dem Staatsexamen hatte Forsthoff Engagements in Tanzkapellen in Berlin. Dann kam der entscheidende Schritt: - SOK! Ulrich Gumpert und Günter „Baby“ Sommer waren hier die Triebkräfte zur Bildung des jetzigen musikalischen Bewußtseins. Helmut Forsthoff über SOK: „Hier lernte ich zu begreifen und zu erfassen, daß der Jazz die Musik ist, die mir größte musikalische Möglichkeiten und Freiheiten gibt.“ Es folgten Konzerte mit der Gumpert Workshop Band, Krönung war der Auftritt bei den Berliner Jazztagen 1979. Zuvor spielte er bei Klaus Lenz (Warschau 1974) und in der Band von Uschi Brüning (Warschau 1976, Prag 1978). Tourneen durch sämtliche osteuropäischen Länder schlossen sich an. Werkstattbesetzungen mit Hanno Rempel, Ernst-Ludwig Petrowsky und Manfred Schulze ergänzten seine musikalische Arbeit - Moers 1979 und 1980, New Jazz Festival Hamburg 1980. Neben der Arbeit als Studiomusiker erweiterte Forsthoff sein musikalisches Umfeld in der Hannes Zerbe Blech Band (Jazz Ost-West Nürnberg 1984) und im Helmut „Joe“ Sachse Quartett (Jazz-Festival Debrecen 1985 und North Sea Festival Den Haag 1990). Kurz vor dem Ende der DDR wirkte er im Nationalen Jazz-Orchester unter der Leitung von Manfred Hering (LP Amiga) und Günter Sommer (Jazzfest Berlin 1990) mit. Weitere Höhepunkte seiner künstlerischen Laufbahn waren der Auftritt beim Jazzfestival Tourcoing (1995 / Forsthoff Trio) und beim Jazzfest Berlin (1999 / Gumpert Workshop Band). Zur Vervollkommnung seiner pädagogischen Fähigkeiten unterrichtet Forsthoff an zwei Berliner Musikschulen. Als die Musik, bei der er sich am besten darstellen kann, bezeichnet er die Arbeit in seinem eigenen Trio mit Gerhard Kubach am Kontrabaß und Denis Stilke am Schlagzeug (CD „Four Together“). Helmut Forsthoff zählt wegen seiner souveränen Beherrschung des weiten Spektrums von Bebop bis Free zu den meistgefragtesten Solisten der deutschen Jazz-Szene, nicht zuletzt auch für spezielle Studioproduktionen unterschiedlichster Anforderungen. |
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