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Installation
Dos-Partition des Novell-Servers mounten mountdos.zip
mount202.zip
Lange Dateinamen auf dem Novell-Server
paudit.zip besserer Ersatz für paudit
Printserver
Beispielkonfiguration für zwei Server mit je 4 Netzwerkkarten und TCP/IP
Zeitsynchronisation mit dem Utility SYNC.NLM Beispielkonfiguration für die Zeitsynchronisation in einem Novell-Netzwerk mit Timesync

 

Installation

Bei der Installation von Novell sollten ein paar einfach Regeln beachtet 
werden:
- auf keinen Fall mehrere Platten zu einem Volume zusammenfassen, außer
  ein so großese Volume wird zwingend benötigt.
- auf eine Platte möglichst immer nur ein Volume anlegen, damit nicht
  schon bei zwei Festplatten auf den Workstations die Laufserksbuchstaben
  ausgehen.
- Ich empfehle, den Pfad erst nach dem Login über ein Batch-File zu
  setzen, das beugt einigem Ärger vor. Da dies unter Win95 nicht
  geht und man hier auch keine x:. Angabe im Pfad möchte, ist bei dem
  Client von Novell der komplette Pfad mit Server folgendermaßen anzugeben:
  Anstatt x:\test wenn x:=server1/sys:test einfach \\server1\sys\test
  schreiben.

Beispielkonfiguration für die Zeitsynchronisation in einem Novell-Netzwerk mit Timesync:

Mit dier Konfiguration funktioniert zwar alles, allerdings wird auf
dem Zeitserver immer eine Fehlermeldung ausgegeben, daß der eingetragene
Server nicht als Zeitquelle benutzt werden kann. Das ist zwar logisch und
auch richtig, aber wenn man hier keinen oder einen nicht existierenden
Server einträgt, dann funktioniert es leider nicht mehr.
Aber wenn jemand eine Lösung dafür findet, für Tips bin ich immer Dankbar.

timesync.cfg für den Zeitserver:

# Anzahl der Konfigurationsparameter von Server SERVER1

Configured Sources =    ON
Directory Tree Mode =    OFF
Hardware Clock =    ON
Polling Count =    3
Polling Interval =    600
Service Advertising =    ON
Synchronization Radius =    2000
Type =    REFERENCE

# Anzahl in der konfigurierten Zeitquellenliste vom Server SERVER1

Time Source = SERVER3A

timesync.cfg für die Clients:

# Anzahl der Konfigurationsparameter von Server SERVER3A

Configured Sources =    ON
Directory Tree Mode =    OFF
Hardware Clock =    ON
Polling Count =    3
Polling Interval =    600
Service Advertising =    OFF
Synchronization Radius =    2000
Type =    SECONDARY
#new time With daylight savings time status=on

# Anzahl in der konfigurierten Zeitquellenliste vom Server SERVER3A

Time Source = SERVER1
Als alternative, die von NW 3.xx bis NW 4.xx funktioniert, kann ich das
Programm SYNC empfehlen. Das NLM wird einfach mit einem Servernamen als
Parameter geladen, wie im Beispiel angegeben und schon wird die Zeit
des Servers mit dem angegebenen Server synchronisiert. Allerdings entspricht
diese Art der Synchronisation dem Einstellen der Zeit von Hand in regelmäßigen
Abständen. Novell weiß also nicht, daß eine Zeitsynchronisation stattfindet und
kann dies auch nicht feststellen.

Beispielkonfiguration für zwei Server mit je 4 Netzwerkkarten und TCP/IP

Die Server sind über BUS 1 miteinander verbunden.

netinfo.cfg für Server1 oder mit INETCFG folgendes einstellen: (nicht alle Einträge im Beispiel)

Hardwareeinstellungen:
Kartenname 	Treiber Int 	E/AAdr 	SpeiAdr Steckpl Status 	 Bemerkung
NE2000_1 	NE2000 	2 	2C0 	- 	- 	Aktivier BUS 3
NE2000_2 	NE2000 	4 	340 	D4000 	- 	Aktivier BUS 1
NE2000_3 	NE2000 	5 	240 	D8000 	- 	Aktivier BUS 4
NE2000_4 	NE2000 	A 	280 	DC000 	- 	Aktivier BUS 5
IPTUNNEL1 	IPTUNNEL - 	467 	- 	- 	Aktivier Remote ...
Bindungen:
Protokoll 	Schnittstelle 	Status 		ID-Zeichenkette
IPX 		NE2000_2 	Aktiviert 	21
IPX 		NE2000_2 	Aktiviert 	31
IPX 		NE2000_3 	Aktiviert 	14
IPX 		NE2000_3 	Aktiviert 	24
IPX 		NE2000_3 	Aktiviert 	34
IPX 		NE2000_3 	Aktiviert 	4
IPX 		NE2000_4 	Aktiviert 	15
IPX 		NE2000_4 	Aktiviert 	25
IPX 		NE2000_4 	Aktiviert 	35
IPX 		NE2000_4 	Aktiviert 	5
TCP/IP 		NE2000_1 	Aktiviert 	192.168.1.97
TCP/IP 		NE2000_2 	Aktiviert 	192.168.1.2
TCP/IP 		NE2000_2 	Aktiviert 	192.168.3.2
TCP/IP 		NE2000_3 	Aktiviert 	192.168.1.49
TCP/IP 		NE2000_4 	Aktiviert 	192.168.1.65

Routingeinträge:

Ziel 		Nächster 	Sprung
Standardleitweg 0.0.0.0 	192.168.1.5
Netzwerk 	192.168.1.16 	192.168.1.1
Netzwerk 	192.168.1.32 	192.168.1.1
Netzwerk 	192.168.1.80 	192.168.1.1
Netzwerk 	192.168.1.224 	192.168.1.5
netinfo.cfg für Server2 oder mit INETCFG folgendes einstellen: (nicht alle Einträge im Beispiel)

Hardware-Konfiguration:

Board Name 	Interface 	Group 	Media 	 Status
NE2000_1 	NE2000_1 	- 	Ethernet Enabled
NE2000_2 	NE2000_2 	- 	Ethernet Enabled
NE2000_3 	NE2000_3 	- 	Ethernet Enabled
NE2000_4 	NE2000_4 	- 	Ethernet Enabled
NWIP_1 		NWIP_1 		- 	NWIP 	 Enabled
Bindungen:
Protocol 	Int./Group 	Status 	Identifier
IPX 		NE2000_1 	Enabled 33
IPX 		NE2000_2 	Enabled 12
IPX 		NE2000_2 	Enabled 2
IPX 		NE2000_2 	Enabled 22
IPX 		NE2000_2 	Enabled 32
IPX 		NE2000_3 	Enabled 1
IPX 		NE2000_3 	Enabled 21
IPX 		NE2000_4 	Enabled 16
IPX 		NE2000_4 	Enabled 26
IPX 		NE2000_4 	Enabled 36
IPX 		NE2000_4 	Enabled 6
TCP/IP 		NE2000_1 	Enabled 192.168.1.33
TCP/IP 		NE2000_2 	Enabled 192.168.1.17
TCP/IP 		NE2000_3 	Enabled 192.168.1.1
TCP/IP 		NE2000_4 	Enabled 192.168.1.81

TCP/IP-Routing:

        Destination                     Next Hop
Default Route 0.0.0.0            	192.168.1.5
      Network 192.168.1.48       	192.168.1.2
      Network 192.168.1.64       	192.168.1.2
      Network 192.168.1.96       	192.168.1.2

für beide Server:

TCP/IP-Protokolleinstellungen:

TCP/IP-Status: Aktiviert
IP-Paketweiterleitung: Aktiviert ("Router")

RIP: Aktiviert
OSPF: Aktiviert
OSPF-Konfiguration: (Zur Einsicht oder Modifikation auswählen)

Statische Leitwegfunktion: Aktiviert
Statische Leitwegtabelle: (Für Liste auswählen)

SNMP-Manager-Tabelle: (Für Liste auswählen)

Filterunterstützung: Deaktiviert
Konfigurationsoptionen für Experten:
(Zur Einsicht oder Modifikation auswählen)

 

Lange Dateinamen auf dem Novell-Server:

Damit auf dem Novell-Server Dateien mit langen Namen wie unter Win95, 
WinNT oder Unix angelegt werden können, müssen die entsprechenden Name-Spaces
geladen werden. Bis NW 4.1 ist das OS2.NAM, ab NW 4.11 LONG.NAM.
Nachdem das nötige Name-Space mit LOAD OS2.NAM geladen wurde, muß das
Name-Space zum gewünschten Volume hinzugefügt werden. Der Befehl dazu
hat folgende Syntax:
	SERVER1:help add name space
	ADD NAME SPACE Name-Space [TO [Datenträgername]]
	 Erlaubt die Speicherung von Nicht-DOS-Dateien auf einem Datenträger. Bevor
	 dieser Befehl verwendet werden kann, muß das Name-Space-Modul geladen werden.
	 Beispiel:  add name space mac to sys

Danach wird das Modul beim nächsten Starten des Servers automatisch geladen.

 

Printserver

Die Konfiguration des Novell-Printservers ist leider nicht so ganz ohne Tücken.

Hier ein paar Tips dazu:
- Bei Parallelschnittstellen auf keinen Fall einen IRQ eintragen, da dadurch die 
  Datenübertragung sehr langsam wird.
- Mit dem Programm NPrinter ist es möglich, weitere Drucker an den auf dem Server
  laufenden Printserver anzuschließen. Hierzu darf der Drucker nicht auf automatisch
  laden stehen. Von diesem Programm gibt es Version für mehrere verschiedene 
  Betriebssysteme (DOS, Win95, OS/2). Auch einige Ethernetprintserver hängen sich auf
  diese Weise an den Server.
- Zumindest für DOS gibt es einen Vollwertigen Printserver, der allerdings den ganzen
  Rechner für sich beansprucht. Ob dieser auch Remote-Drucker unterstützt, habe ich
  allerdings noch nicht ausprobiert. Der große Nachteil dieses Programms ist der,
  daß dafür eine Userlizens benötigt wird, weil er sich wie ein User am Server
  anmeldet.
- Bei meiner Suche nach guten Programmen bin ich einmal auf einen PD-Printserver
  für Novell unter Windows gestoßen. Das Programm unterstützt allerdings nur einen
  einzigen Drucker und Server, was für einen Workstation-Drucker völlig ausreichend
  ist. Aber auch hier wird eine Userlizens belegt, was den Großeinsatz verhindert.
  z.B.  25 User + 25 Workstationdrucker = 50 Userlizens für den Server.

Die Printserver für Win95, WinNT und OS/2 habe ich allerdings selbst noch nicht ausprobiert, da dafür
noch keine Notwendigkeit bestand.

Es gibt auch noch komerzielle Printserversoftware ( wie die Novell-Tools der Firma Fresh, falls noch,
zu bekommen ). Von diesem Packet habe ich Anfangs den Printserver benutzt, da er als residentes
Programm im Hintergrund, installiert werden kann.