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PPP-Konfiguration

PPP-Zugang zum Linux-Rechner

Mail-Server


PPP-Konfiguration	Inhaltsverzeichnis
/etc/inittab für einen AsyncPPP ISDN- und Modem-Zugang zum Linux-Rechner.
Im File /etc/rc.config muß das Interface für die SyncPPP-Übertragung eingetragen werden.
Das Anwahlscript, das diese Schnittstelle erst bei der Anwahl definiert konnte ich aus
Zeitgründen leider noch nicht erstellen.
Hier kurz die wichtigsten Eintragungen aus diesem File:
NETCONFIG="_0 _1"
NETDEV_1=ippp0
I4L_START="yes"
I4L_ENCAP_1="syncppp"

Natürlich muß auch noch die ISDN-Karte konfiguriert werden. Im oben angegebenen File 
ist eine Creatix/Teles S0/16 (Konfiguration für eine Karte) und eine Creatix PNP-Karte 
zusammen eingetragen (Konfiguration für mehrere Karten). Das File enthält die 
Konfigurationszeilen für aller derzeit aktuellen Kernel-Versionen.
Damit der PPP-Zugang über die Modem-Emulation des ISDN-Treibers funktioniert, werden noch
ein paar weiter Konfigurations-Files und Scripts benötigt:
ip-up 	trägt nach dem Verbindungsaufbau noch einige Einstellungen ein, 
	bzw. löscht diese wieder.
	Das Script wurde von mir so geändert, daß es ein Log-File schreibt
	und das Accounting-System (Byte-Zähler) für diese Verbindung aktiviert.
ip-down	ist ein Symbolischer Link auf ip-up.
	Beide Dateien sollten normalerweise vom Installationsprogramm
	in /etc/ppp angelegt worden sein.
pap-secrets und chap-secrets enthalten die Einstellungen für den Zugang mit
Benutzerkennung über PPP. Diese Files befinden sich ebenfalls in /etc/ppp.
Die Beispielscrips hpi und hpi.off bauen eine SyncPPP-Verbindung zu einem
Internetprovier auf, bwz ab. Die Scripts telekom und telekom.off sind für
die Verbindung zum Internetzugang der Telekom. Für beide Verbindungen ist
es notwendig, daß die Zugangsdaten in pap-secrets und chap-secrets eingetragen
sein. Standardmäßig habe ich PAP eingestellt.
Zum Aufbau einer asynchronen PPP-Verbindung über isdn können die scripts ppp
und ppp.off (verbindung beenden) benutzt werden. Außerdem wird das Anwahlscript
ppp-on-dialer für ISDN benötigt. Für eine Modem-Verbindung muß nur eine andere
Schnittelle und INIT-Sequenz angegeben werden. Das Script ppp unterstützt eine
PAP-Anmeldung. Durch Änderung des entsprechenden Parameters kann auch CHAP
benutzt werden.
Am Ende der Scripts werden zum Teil noch die Scripts für den Mail-Transport
gestartet, da mir der Linux-Rechner auch als Mailserver dient. Die Konfiguration 
für den Mailserver steht weiter hinten.

PPP-Zugang zum Linux-Rechner	Inhaltsverzeichnis
Für den Zugang zum Linux-Rechner über ISDN oder Modem müssen folgende Einstellungen
durchgeführt werden:
/etc/inittab	I0:23:respawn:/usr/sbin/mgetty -D -m '"" ATZ OK AT&E38 OK AT&B512 OK' -s 38400 ttyI0
/etc/mgetty+sendfax/login.config	/AutoPPP/ - a_ppp /etc/ppp/pppscript
/etc/ppp/pppscript,			zum Login muß angelegt werden
/etc/ip-mapping.conf	 		für die IP-Adresszuweisung
Damit sich keiner auf der Leitung einloggen kann, habe ich das Script nologin 
als default Loginscript für User eingetragen.

Linux als Mailserver:	Inhaltsverzeichnis
Damit Linux als Mailserver arbeiten kann, müssen einige Dateien angelegt werden.
Ich habe diese Files alle in ein gemeinsames Verzeichnis (/mail) gelegt, aber 
das kann jeder machen, wie er will.

Man benötigt für jeden user ein Konfigurationsfile und ein Script, das für alle
User die Mails abholt. Wenn keine ständige Verbindung zum Internet besteht, sollten
die abgehenden Mails von Hand oder automatisch beim Verbindungsaufbau weitergeleitet
werden. Auch hierzu steht ein Script bereit. Diese Script startet das Programm zum
Mailversend mehrfach, damit die Mails schneller abgeschickt werden. Die Anzahl der
Programmaufrufe ist eigentlich nur durch den Speicher begrenzt, aber irgendwann
wird es unsinnig, das noch öfter reinzuschreiben. Damit es bei vielen anstehenden
Mail dann trotzdem so schnell wie möglich geht, startet das Script das Programm im
Hintergrund und ruft sich selbst nocheinmal auf. So wird alle 60 Sekunden n mal
der Mailversand gestartet.
Natürlich ist es mit der Konfiguration alleine nicht getan, es muß auch ein
Mailsystem installiert sein. Ich benutze smail, da ich mit sendmail größere
Probleme hatte. Für smail werden noch mehrere ein Konfigurationsfiles benötigt:
/etc/smail/config	ohne diese File läuft garnichts. Hier muß eingetragen
			werden, für welche Domain(s) smail arbeiten soll.
/etc/aliases		Zusätzliche Namen für lokale User.
/etc/aliases.db		wird aus aliases erzeugt und ist zwingend nötig.
Da ich mit der Generierung dieser Datenbank Probleme hatte, habe ich mir
hierzu ein Script geschrieben, das das für mich erledigt.
Sollte ich etwas vergessen haben, oder noch Fragen bestehen, dann bitte doch
eine Mail an dieter_ferdinand@gmx.de.