Linux als Anrufbeantworter Inhaltsverzeichnis
Hier ein Beispiel für einen Anrufbentworter mit vbox unter Linux, der für mehrere verschiedene
Nummern getrennt eingerichtet werden kann und auch unter einer bestimmten Nummer abgefragt
werden kann. Leider kann immer nur ein Anruf nach dem anderen abgerufen werden, aber über
eine Telefonanlage spiel das keine so große Rolle.
Eine automatische Zustellung klappt leider auch noch nicht, da werde ich bei der nächsten gelegenheit
man nachsehen, was sich machen läßt.
Ich habe in den Userverzeichnissen von vbox (/var/spool/vbox/username) noch ein Verzeichnis
save angelegt, in dem die Nachrichten endgültig gespeichert werden.
Das Programm wird für den User root als Anrufbeantworter unter der Nummer 47 gestartet und die
Nachrichten können unter der Nummer 48 (für den User dieter) abgerufen werden. Wegen der
Arbeitsweise der Shell-Scripts, werden die Dateien, wenn sie zur Wiedergabe bereitgestellt werden
in das Verzeichnis save verschoben und als play.msg ins message-Verzeichnis kopiert.
Das ganze funktioniert bei mir inzwischen prima. Ich habe es so eingestellt, daß ich eine Mail
bekomme, wenn neue Nachrichten vorhanden sind.
Das ganze ist solange erweiterbar, bis die ISDN-Devices ausgehen. Eine automatische Konvertierung
in das WAV-Format ist auch im script nextmsg möglich und der Versand als E-Mail (aber bitte nicht
unbedingt über das Internet, da die Files etwas größer sind).