Zuerst erfolgt der Getriebeumbau. Die Lok ist komplett zerlegt, auch
Puffer, Kupplung, Kleinteile. Die Anleitung von Bogusch ist sehr
dürftig, aber nach einigem Probieren findet alles seinen Platz.
Wichtig ist die richtige Halbierung des Ritzels auf der Schneckenwelle,
damit das Zwischenritzel frei läuft. Außerdem ist es so dicht wie möglich an
die Schneckenwelle zu schieben.
Die alte Schraube, die das mittlere Ritzel trägt
wird durch die Messingschraube von Bogusch ersetzt. Dazu habe ich den Haltedraht
für die Kupplung entfernt (beim Lichteinbau stört er ebenfalls). Auf die
Schraube werden, nachdem sie durch den Getriebebock gesteckt ist, eine
Unterlegscheibe, die Messinghülse, das Kombiritzel und eine weiter Unterlegscheibe
gefädelt. Danach wird die alte Rändelmutter umgekehrt zu ihrer Originallage
aufgeschraubt. Wenn man nun die Schneckenwelle wieder einsetzt, kann man
prüfen ob diese Getriebestufe ohne zu hakeln läuft. Die Ritzelwelle wird nur in
das obere Lager im Getriebebock gesteckt.
Das Getriebe halbiert die V max der Lok. In der Skizze ist mit dem hellblauen
Rahmen die alte Breite des Ritzels auf der Schneckenwelle angedeutet.
Wird der Motor so weit nach vorn geschoben wie mein Faulhaber, so
sind eventuell die Kontaktbleche im Weg.
Ich habe sie mit einem Frontschneider
gekürzt. Achtung es sind 2 übereinanderliegende Bleche auf jeder Seite. Ich habe
sie gleich wieder miteinander verlötet damit sie ihre angestammte Lage nicht
verlassen.
Hat man den Motor zur Zufriedenheit eingepasst, kann man die
Ritzelwelle kürzen (wenn nötig).
Zwischen Motorwelle und Ritzelwelle sollten
1 - 1,5mm Luft sein. Nun kann die Ritzelwelle, mittels dem von Bogusch gelieferten
Schlauch, mit der Motorwelle verbunden werden. Vorher ist nur noch eine Unterlegscheibe
auf die Motorwelle zu fädeln, damit der Schlauch nicht am Motor schleift.
Nun kann die Lage des Motors
nochmals geprüft werden. Ein leichter Knick in der Flucht von Motowelle und
Ritzelwelle ist nicht weiter tragisch. Wir haben ja quasi eine kardanische
Verbindung. Ist alles zufriedenstellend eingepasst, wird der Motor mit 400er
Schleifpapier leicht aufgeraut (Vorsicht keine Späne in die Lager!) und mit
Stabilit Express eingeklebt. Da Stabilit Express ungefähr 20 min zum Härten
braucht habe ich den Motor mit einem Kabelbinder (Straps) fixiert.