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Unsere kleine (Schönheits-)Farm:
Probleme mit dem Haarbewuchs? Werden die Haare auf dem Kopf immer weniger?
Reicht es schon lange nicht mehr für einen duften Flat-Top oder
eine richtige Stachelfrisur? Du hast die Wahl, entweder Du verscheuerst
den Großteil Deiner heißgeliebten Platten, legst Dir einen
neuen Musikgeschmack zu (mit echt knuffigen Themen, wie Saufen, Arbeiten,
Weibers, Saufen, Maloche, Krummschuften, mehr Weibern, und inflationär
gebrauchten Wörtern mit nicht mehr als zwei Buchstaben zu) und machst
aus dem Übel

Viel Schokolade essen, Pickel übertünchen, schicke
Farbe!!! |
eine Tugend, indem Du wie die meistens anderen einfach Skinhead wirst –
ein Job als Lagerarbeiter gehört übrigens auch dazu, also ruckzuck
den Programmiererjob gekündigt, einen auf Arbeiterklasse mit Schwielen
an den Händen gemacht – oder Du machst es DIY.
Wir beginnen Freitagabend vor dem Schlafengehen: eine Mischung aus
Quark, Brotaufstrich, etwas zerdrückten Pellkartoffeln und einem Schuß
abgelaufener Milch auf die betroffenen Stellen oder besser den ganzen Kopf
(mit den alten Fusseln hält es besser) und mit einem nassen Tuch um
den Schädel immer schön feucht halten. Samstag: Licht vermeiden,
warm und schwüles Klima, wenig Zugluft, ein paar angefeuchtete Semmelbrösel
in die weiche Masse drücken! Sonntag: etwas trockenere Luft tut manchmal
Wunder, aber immer darauf achten, daß alles feucht bleibt. Wenn Du
alles richtig gemacht hast, dann hast Du Montag früh einen hübschen
kleinen Pelz auf dem Kopf, den Du ganz alleine gezüchtet hast.
Du kannst stolz sein und Dich wieder unter die Leute wagen. Wenn es etwas
säuerlich riechen sollte, ein Schuß Kölnisch Wasser hinter
die Ohren schafft Abhilfe. Und das Schönste: bei richtiger Pflege
entwickelt der kleine racker von ganz alleine schimmernde Farben, die von
dunkelschwarz bis leuchtendgrün reichen, das spart das umständliche
Nachfärben! |
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Der Fernsehtip:
Mittwoch 17:15 Uhr, die Waltons: ”John Boy bekommt sein erstes Hodenpiercing”.
Die Handlung: Die Waltons, die hinter den sieben Bergen wohnen und Nachbarn
der sieben Zwerge sind, leiden schrecklich unter der Weltwirtschaftskrise,
sie haben kein Geld, kaum etwas zu beißen, vermehren sich aber wie
die Karnickel. In dieser Folge läßt sich John Boy für kein
Geld – er ist wie seine Familie bettelarm – aufgrund einer Wette um zwei
Cent ein Hodenpiering setzen. Die Familie erfährt nichts davon, weil
John Boy sich so furchtbar schämt und sich nicht traut, es irgendjemanden
zu verraten, nicht einmal seinem geheimen Geheimtagebuch! Gute Nacht Dad,
Nacht Mom, Nacht Grandpa, Nacht John Boy, Gute Nacht Elisabeth ... bis
es dem Morgen graut!

Jim-Bob, John-Boy und Jim-Beam!
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