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GRÜNES APFELSHAMPOO
Als ich letztens mal wieder mit Trinity Loren beim Kaffee saß und das Gespräch auf die Vorfälle in Kalifornien abdriftete (während Kalifornien gleichzeitig ein wenig weiter in den Pazifik hineinrutschte), fiel uns urplötzlich ein, was wir wirklich an den Spätsiebzigern und Frühachtzigern vermissen. Und das sind jetzt ganz bestimmt keine Bands oder Platten, nach der Nostalgieaufführung "weißt Du noch das letzte gute Discharge-Konzert, seufzer" (das war übrigens 83, nur mal so nebenbei bemerkt). Nein, denn es waren die "kleinen Dinge", die uns das Leben versüßten, uns sanft vorwärts durch den Alltag schubsten oder unsere feuchten Pubertätsträume begleiteten. Also, ich warne Euch gleich, das wird jetzt eine dieser Aktionen bei denen uns unsere Väter in die Vorstadt geschleppt haben - wo jetzt die Hochhäuser stehen - und uns vorgeschwärmt haben, wie schön das alles mal war, mit dem Dschungel und dem Buch damals. Wir, als eine der ersten Konsumkindergenerationen sehnen uns selbstverständlich nach anderen Dingen zurück - Bäume kann man ja wahrscheinlich nicht mal in Tüten kaufen, geschweige denn essen. Und denkt dran, irgendwann sind wahrscheinlich Eure Kinder dran. Ihr zerrt sie von ihrer Protoplasmamonstergobbelpuppe (der neue Spielkamerad, der in die Ecke pinkelt und unanständige Wörter sagen kann), drückt ihnen mit leuchtenden Augen Euren alten Gameboy in die Hand oder den alten C-64 Computer ... dann werdet ihr mit großer Sicherheit angegähnt oder bekommt vom Spielkameraden Eures Kindes einen kräftigen Tritt in den Unterleib. Um die ganze Sache ein wenig zu vereinfachen, erwähnen wir die Spätsiebziger namentlich nicht und reihen sie in die besagten Frühachtziger mit ein, schon wegen der Lagerrestbestände, die man uns damals noch verkauft hat.
Das Original!!!
Die 80er (guter Anfang), das war für die ältere Generation unter den Lesern die Zeit, in der sie in großen Schallplattenläden (die hatten dort noch richtiges Vinyl, schwarz, glänzend und das roch so fein, so ...) zwischen Doors, Dr.Feelgood und den fälschlicherweise eingeordneten ELO ihre erste (Barclay James Harvest? Chris de Burgh?) Dead Kennedys (?) Platte entdeckten, die ihr Leben in einer Richtung verändern sollte. Und während diese Veränderung vor sich ging, nahm uns die Industrie klammheimlich ein paar der wichtigsten Kulturgüter! Welche und warum diese aus dem Verkehr verschwanden, das haben wir nach langer Recherche herausgefunden. Und wundert Euch nicht, wir haben selber erst nach langem Überlegen bemerkt, was uns WIRKLICH fehlt! 

... es sind die heimlichen Kultgegenstände der 80er, die mir nicht dir nichts von der Bildfläche verschwunden sind und die wir aufrichtig, schmerzlich und wirklich schwer vermissen!!!
 

Prädikat: Kinderverarschungswerbung! Pelikan rult, weil auch mit Füllern für Linkshänder!

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eins zurückHeimeins voran
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