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Trike
windig,
aber mit echtem Fluggefühl
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Trikes sind
gewichtskraftgesteuerte Ultraleichtflugzeuge.
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| Auch in Trikes werden
anstelle des Zweitaktmotors immer mehr Viertakter eingebaut. Grund ist
die höhere Zuverlässigkeit und der wesentlich geringere
Spritverbrauch. Nachteile allerdings sind das höhere Gewicht und der
deutlich höhere Preis. Von links die Motoren von BMW, HKS und Rotax |
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Das Fahrwerk von Trikes besteht aus drei Rädern. Daher
der Name! Als Motor wurde in den meisten Modellen ein Rotax Zweitakter verwendet,
vorwiegend vom Typ 582. Dessen Leistung liegt bei 64 PS. Die Spannbreite der Motoren
reicht vom 20 PS Einzylinder bis zum 100 PS Vierzylinder-Viertaktmotor.
Die maximale
Abflugmasse darf 450 kg (mit Rettungsgerät 472,5 kg) nicht überschreiten.
Die Preise liegen zwischen 25.000- und
35.000 €, mit Spitzen bei über 50 T für Doppelsitzer. Trikes als
Einsitzer sind einfacher gebaut und um einiges günstiger. Siehe
dazu die Klasse
der Trikes unter 120 kg.
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Trikefliegen hat in den letzten
Jahren stark abgenommen. Viele potentielle UL-Piloten fliegen lieber
gleich mit sog. Dreiachsern. Am Markt sind deshalb Gebrauchtgeräte
günstig zu haben. Ab 5000 € bekommt man schon was
Vernünftiges.
Trikes mit Verkleidung verringern den Luftwiderstand und bieten mehr
"Wetter-Schutz" für den Piloten.
Trotzdem sind Trikes aerodynamisch
gesehen eine "Katastrophe". Das schlägt sich besonders im Benzinverbrauch bei
höheren Geschwindigkeiten nieder. |
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Sinnvoll
erscheint mir die Einteilung der Trikes in zwei Klassen.
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Trikes bis zu
einer Leermasse von 120 kg
Diese ausschließlich
Einsitzertrikes können unter einfacheren und billigeren
Voraussetzungen geflogen werden. Näheres siehe hierzu in der Übersicht
über diese Art von Ultraleichten. |
Trikes über 120
kg Leermasse
Praktisch alle sind hier
Doppelsitzer, entsprechend robust gebaut und stärker motorisiert.
Diese Seite befasst sich
ausschließlich mit diesen Typen. |
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Eine Verkleidung erhöht die Aerodynamik
des Trikes erheblich - und dessen Preis. Mit kleinen Flächen erreichen sie Spitzen um
160
km/h. Der Benzinverbrauch ist
entsprechend hoch: zwischen 14 und 17 Liter pro Flugstunde.
Als Motor kommt häufig der
Zweizylinder- Zweitakter 582 von Rotax zum Einsatz. Er besitzt Doppelzündung und eine
Leistung von 45 kW (64 PS). Viertaktmotoren sind aber immer mehr im Kommen.
Im Einsatz sind der aus dem Motorradbau stammende BMW
Boxer und in der hauptsache der Viertaktmotor von Rotax 912 mit 80
bzw. 100 PS. Die Preise liegen damit
aber deutlich höher, ganz abgesehen vom Gewicht. Der Spritverbrauch
ist allerdings
weitaus günstiger. |
Älteres Doppelsitzer-Trike mit Rotax 582 und gutmütiger,
langsamer Fläche, Spitze etwa 90. |
Silent Glider nennt sich dieses vollverkleidete Ultraleicht mit einem
Starrflügler als Fläche und Einziehfahrwerk. Es ist damit segelflugtauglich.
Dieses UL fällt noch unter die 120 kg Kategorie. |
Gestartet wird von für UL´s zugelassenen Flugplätzen. Das
reicht vom Regionalflughafen bis zum kleinen Segelflugplatz. Es
gibt auch - häufig von Privatpersonen - betriebene reine
UL-Plätze.
Für
Passagierflüge benötigt der Pilot - er sitzt immer vorne - eine Zusatzlizenz. Mit
einem Fluglehrer macht man einen Überprüfungsflug. Die Lizenz wird in einem Beiblatt in
die Pilotenlizenz eingetragen.
Mit einer speziellen Schleppkupplung können mit Trikes
Hängegleiter in die Höhe geschleppt werden. F-Schlepp.
Der Schlepppilot braucht dazu eine Zusatzausbildung (Zusatzlizenz). Auch
der HG-Pilot muss natürlich eine Extraausbildung machen. |
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Vorteile des Trikefliegens *
echtes
Fluggefühl, man sitzt beim Fliegen praktisch im Freien
* relativ günstig, Neupreis ab ca.
25.000 Euro,
Einzelsitzer ab 14.000,-
* ausgereifte Technik
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Nachteile des Trikefliegens
* man ist Wind, Wetter und Kälte ausgesetzt
* relativ langsam, 80 - 100 km/h.
Trikes mit Spitzen bis 160 km/h sind teure, spritfressende Exemplare
* laut, wg. Wind- und Motorengeräusch - Ein
gutes Headsset mit Integralhelm ist daher unerlässlich.
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Ausbildung für Trike, - Dreichachser
- Gyrokopter
---- Verlängerung der Lizenz
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Die
Gewissensfrage
Warum
mache ich den Schein?
Bevor Sie Geld in eine teure Ausbildung investieren,
überlegen Sie sich gründlich, wozu mache ich diesen
Pilotenschein.
Nach
Erkenntnissen erfahrener Fluglehrer - jedoch nicht
wissenschaftlich belegt - kommen die Flugschüler aus
folgenden Gründen: |
°
Der Flugschüler will es dem dominanten
Vater mal zeigen, dass er auch was zustande bringt, etwas, was sein
alter Herr nicht kann. Geld ist dabei Nebensache.
° Der
Flugschüler will es mal seinem Chef, der ihn drei Mal am Tag
"Arschloch" nennt, und sich endlich beweisen, dass er auch was
kann.
° Der
Flugschüler will mit der Pilotenlizenz seiner Freundin imponieren
und auch seinen Freunden zeigen, was für ein toller Kerl er ist.
°
Hoffentlich gehören Sie zu den 10
%, welche die Ausbildung machen, weil sie wirklich fliegen, die
Welt von oben bestaunen und die Technik beherrschen wollen.
Wenn ja, dann sollten Sie unbedingt
das Fliegen lernen, egal auf welchem Flugzeugmuster. Dann lohnt es
sich, denn Sie werden so auch noch in 10 Jahren an der Fliegerei
Spaß haben. |
Ausbildung
für die Sportklasse bis 120 kg
Sie unterscheidet sich in der Theorie und Praxis nicht wesentlich von der
allgemeinen UL-Ausbildung. Ein großer Vorteil: Man braucht kein Medical.
Man schult mit Fluglehrer auf Doppelsitzer, Alleinflüge macht man dann
auf einem 120 kg-Gerät und natürlich auch die Prüfung. Schwierig nur,
welche Flugschule hat beide Gerätearten.?
Theorie: 60 Std.
Unterricht und schriftliche Prüfung (multiple choice) in: Navigation, Luftrecht,
Meteorologie, Technik, Flugfunk,
Verhalten in besonderen Fällen, menschliches Leistungsvermögen
Praxis: 25 Std. Flugausbildung und
Prüfung, davon mind. 5 Std. Alleinflug, mind. 5 Überlandflüge,
Beginnen kann man mit der
Ausbildung mit 16 Jahren, die Lizenz wird erst mit 17 ausgestellt.
Eine Menge Papierkram:
Ausbildungsmeldung der Flugschule, 2 Passbilder, Nachweis über Sofortmaßnahmen am
Unfallort bzw. Kopie des Führerscheins, sofern dieser nach 1965 ausgestellt wurde,
Erklärung über schwebende Strafverfahren gemäß § 24 Abs. 3 LuftVZO, polizeiliches
Führungszeugnis (Belegart 'N').
Kosten: Theoriekurs ab 600,-
bis 800,-(je nach Flugschule); Flugstunde ab 100,- Prüfungsgebühr 80,-; Insgesamt
soll man realistisch mit mind. 4000,- Euro kalkulieren. Fahrtkosten zum
Flugplatz, Übernachtung... nicht eingerechnet. Besitzt man bereits irgendeine
Fluglizenz ermäßigt sich die Ausbildung. Einzelheiten darüber sind unter www.dulv.de zu bekommen.
Die überwiegende Zahl der Modelle sind Doppelsitzer,
also für zwei Personen zugelassen. Gestartet wird von für UL´s zugelassenen
Flugplätzen. Für Passagierflüge benötigt man eine Zusatzlizenz.
Mit einer speziellen Schleppkupplung können mit Trikes
andere Luftfahrzeuge in die Höhe schleppen. In der BRD zugelassen ist der Schlepp
von Hängegleitern. Der Schlepppilot braucht dazu eine Zusatzausbildung (Zusatzlizenz).
Auch der HG-Pilot muss natürlich eine Extraausbildung machen.
Auch Doppelsitzer-Trikes können abgebaut und einige
Typen sogar in einem größeren Kombi transportiert werden. In der Praxis jedoch stellt
sich dies als zeitraubende Schwerarbeit heraus, die häufig einen Helfer
erfordert. Trikes sollten in einer Flugzeughalle untergebracht sein. Pro Monat muss man ab
50 (bis 140 €) Euro Standgebühr rechnen.
Bei Einsitzertrikes ist es etwas einfacher. Siehe
hierzu Info. |
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