Sehenswürdigkeiten


Schloßberg

Rotunde


Rotunde

Auf dem Schloßberg befindet sich das älteste erhaltene Bauwerk Schlesiens, die Nikolaus Kirche in Form einer romanischen Rotunde (XI Jahrhundert). Damals war die Rotunde das einzige gemauerte Bauwerk. Dicke ihrer Mauern beträgt 1 m. Anfang XIX Jahrhundert wurde die Rotunde zu einer Schloßkapelle im klassizistischen Stil umgebaut. Der ursprüngliche Zustand wurde in den 50- zigen Jahren wiederhergestellt.

Turm

Das Piastenturm

Wahrzeichen der Stadt - im XIV Jahrhundert erbaut ist ein Teil des gotischen Piastenschloßes, der in XIX Jahrhundert zerstört wurde. Das aus dem Stein gebaute 29 m hohe Piastenturm ist ein bekannter Aussichtspunkt auf die Stadt beiderseits der Olsa.

Schloß

Habsburger Schloß

Auf dem Fundament des unteren Piastenschloßes wurde 1840 ein Sommerschloß der Habsburger gebaut. Dieses Schloß baute im klassizistischen Stil der Wiener Architekt Josef Kornhäusel für Herzog Karl von Sachsen- Teschen. In der (bis zu 1966) daneben stehenden Orangerie gab Konzerte Ferenz List. Heute in den Schloßräumen hat ihren Sitz Staatliche Musikschule.


Der Markt

Rathaus

Rathaus

Der Herzog Kasimir II (1496) verkaufte den Bürgern einen Platz für den Markt und zwei Häuser, die zu einem Rathaus umgebaut worden waren.
Das Rathausgebäude wurde nach einem Entwurf von Architekt Ignacy Chambrez de Ryvos gebaut (1800).
Nach dem Brand von 1836 wurde es durch Andrzej Kment und Josef Kornhäusl erneuert.
Sehenswert: Spätbarockisches Turm mit Stadtwappen und Saal des Stadtrates.




Hotel

Hotel "Brauner Hirsch"

Im Jugendstil gebaute Hotel (1912) nach dem Entwurf von Architekt Kilian Köhler.
Damals schon exklusiv und sehr gut ausgestattet: u.a. Zentralheizung,
Elektrizität, englische Bäder, Aufzüge, unten Wiener Restaurant.
Zur Zeit wird das Hotel renoviert.




Florian

Westliche Marktseite

Bürgerliche Laubenhäuser aus dem XVI Jahrhundert. Die oberen Etagen dieser Häuser zeigen oft Einflüsse verschiedenen Stilen.
In der Marktmitte steht ein alter Brunnen mit der Figur des hl. Florians (von W. Donay 1777 gemacht).








Neustadt

Brunnen

Brunnen der drei Brüder

Laut Sage, bei dem Brunnen trafen sich die drei Brüder: Bolko, Leszko und Cieszko, die die Stadt gründeten.

1860 wurde 1050 Wiederkehr der Stadtgründung gefeiert. Aus diesem Anlaß stellte man bei dem alten Brunnen eine Laube aus Gußeisen. Auf drei Tafeln, die in der polnischen, deutschen und lateinischen Sprache geschrieben waren, wurde die Sage beschrieben.
Nach 1945 wurde die deutsche Tafel entfernt.



Mühlgraben

Mühlgraben

Venedig in Teschen

Unter der westlichen Stadtmauer befindet sich ein Graben, der Wasser zur erzherzoglichen Mühle führte. Am Graben entstanden malerische Häuser der Teschner Gerber (XVIII - XIX Jahrhundert).




Theaterplatz

Theater

Theater

Das Theater wurde in neobarocken Stil nach dem Entwurf zwei Wiener Architekten F. Fellner und H. Helmer erbaut. (1910)
Eine der schönsten Gebäuden der Stadt besitzt u.a.: drehbare Bühne, Zuschauerraum mit drei Etagen und 630 Plätzen und stilvolle Ausstattung.
Nach 1945 bekam das Theater den Namen vom Poeten Adam Mickiewicz




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Alte Münze

Alte Münze

Von 1483 bis 1559 hatte die Stadt das Recht,
eigene Münzen zu prägen.
Einige von denen sind noch im Teschner Museum zu sehen.
Die Alte Münze wurde 1719 von Freiherr Bludowski gekauft und später
zu einem Stadtpalais umgebaut.
Die Alte Münze ist neu renoviert. Jetzt ist Das Gebäude der Sitz der Teschener Bücherei.


Kirchen

Magdalenkirche

St. Magdalen Pfarrkirche

Gotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 13 Jahrhunderts, gehörte anfänglich zum Dominikaner Abtei.
Nach Brand von 1789 wurde sie von
K. Jacobi d´Eckholm und J. Drachny im Spätbarock gründlich umgebaut.
Im Inneren riesiger Säulenaltar von
A. K. Schweigel (1794),
Grabskulptur des Piastenfürsten Przemyslaw I Noszak (1410),
Kanzel von J. J. Schuber (1792)



Jesukirche

Evangelische Jesu Kirche

Im Spätbarock (1709-1759) erbaute Kirche mit 75 m großem Turm.
Es ist eine der sechs evangelischen Gnadekirchen.
Im Innern findet man: Orgel von 1785, Altar, Kanzel, Taufbecken und zahlreiche Bilder aus dem 18 Jahrhundert.

Am Vorplatz steht das frühere evangelische Gymnasium, einzige seiner Art in Österreich, das 1810 in ein "theologisches Gymnasium" umgewandelt worden war.




Andere Kirchen

Dreifaltigkeit Kirche

Von 1595, erneuert 1846 im spätgotischen Stil.

Kirche der Barmherzigen Brüder

Von 1697, spätbarocke Bildhauerarbeiten.

Kirche zum Hl. Kreuz

Von 1707 mit Jesuitenkloster im reinen Barockstil.